Das Wesen der Stiftung

Die Caritas-Stiftung Mönchengladbach ist eine Einrichtung, die mit Hilfe ihres Stiftungsvermögens dauerhaft festgelegten Zwecken dient. Das Stiftungsvermögen bleibt auf Dauer erhalten, da das Wesen der Stiftung darin besteht, nur die jeweils erwirtschafteten Erträge für die definierten Zwecke einzusetzen. Auf diese Art und Weise bleibt das Stiftungsvermögen auf Dauer erhalten.

Durch diese Konstruktion ist die Stiftung als Instrument auch für jene interessant, die sich über ihr eigenes Leben hinaus, einer bestimmten Sache verpflichtet fühlen. Die Stiftung kann Ihren persönlichen oder einen frei gewählten Namen tragen und erinnert dadurch an Ihr Lebenswerk und Ihren Willen sich einer Thematik anzunehmen, sich einzubringen und einzumischen. Die Stiftung entsteht also durch einen Teil von Ihnen und repräsentiert damit einen Teil von Ihnen.

Entstehen und gegründet werden kann die Stiftung zu jeder Zeit oder durch eine „Erbstiftung“. Zu empfehlen ist die Gründung zu Lebzeiten. Einfach aus dem Grund, weil der Stifter dann alle Möglichkeiten der Gestaltung seiner Stiftung ausschöpfen kann. Er kann Erfahrungen sammeln, gegebenenfalls korrigierend eingreifen. Eine unselbstständige Stiftung können Sie bereits ab einer Summe von 50.000 € gründen.

Zweifelsohne ist das viel Geld, bedenkt man allerdings, dass heute gelegentlich Autos schon diese Summe kosten, relativiert sich die Betrachtung. Ein Auto erbringt nach 10 Jahren Nutzung nur noch einen Bruchteil seines Anschaffungswertes. Ihre eigene Stiftung besitzt Ewigkeitsgarantie. Was bedeutet das?

Das, was bleibt.

Nun, was wissen Sie noch von Ihren Großeltern? Haben Sie sie noch kennen gelernt? Und Ihre Ur-Großeltern? Was waren das für Menschen? Für was haben die sich interessiert, was haben sie gerne getan, wie haben die gelebt, was haben sie hinterlassen? Selbst Erinnerungen an unmittelbare Angehörige verblassen mit der Zeit und über die Generationen.

Die Rückschau – auch auf unser eigenes Leben – relativiert einiges. Wenn wir die Perspektive eines Vogels einnehmen und unser eigenes, bisheriges Leben Revue passieren lassen, dann tritt Vieles, was uns im Alltag beschäftigt, bewegt, erfreut, aber auch verstimmt und verärgert hat häufig in den Hintergrund. Einiges wird geradezu bedeutungslos, obwohl wir dem doch mal einen großen Stellenwert beigemessen haben. Und am Ende fragt man sich, was bleibt? Was bleibt von mir? Ein schwieriges und sensibles Thema, aber denken Sie doch bitte einmal darüber nach, ob Sie nicht ein Signal setzen möchten und einen Teil von sich geben und damit dauerhaft einen Teil von sich hinterlassen wollen.

 

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