Caritas-Stiftung begeistert von Textilakademie

Stiftungsrat besuchte auf Einladung von Rolf A. Königs das Gebäude

Papier? Fehlanzeige. Kein Blatt ist in der neuen Textilakademie NRW zu sehen – die Berufsschule arbeitet vollständig digitalisiert. Nicht nur deshalb waren die Ratsmitglieder der Caritas-Stiftung Mönchengladbach sehr beeindruckt, als sie jetzt die Bildungseinrichtung besuchten.

Unter der Leitung von Rolf A. Königs traf sich der Rat der Caritas-Stiftung in der Textilakademie zu seiner turnusmäßigen Sitzung. Königs hatte die Kollegen eingeladen: Der CEO der AUNDE Group ist auch Vorsitzender des Verbandes der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie, einem der beiden Arbeitgeberverbände, die in der Textilakademie die gewerblich-technische Berufsschulausbildung für ihre Branche sowie weitere Aus- und Weiterbildungsangebote bündeln.

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Auf Einladung des Vorsitzenden Rolf A. Königs (r.) traf sich der Rat der Caritas-Stiftung Mönchengladbach in der neuen Textilakademie. Auf dem Foto von rechts: Rolf A. Königs, Dr. Rita Mielke, Horst Wateler, Frank Polixa, Ferdinand Plum und Dr. Christof Wellens.
Foto: Caritasverband
 

Derzeit besuchen rund 170 Auszubildende aus acht Bundesländern das Berufskolleg und erhalten hier Blockunterricht, wie Geschäftsführer Detlef Braun erläuterte. In zwei Jahren könnten es insgesamt 400 Auszubildende sein. Im Herbst startet der Bau eines Gästehauses auf dem Gelände der Textilakademie an der Rheydter Straße. Es soll 2021 in Betrieb genommen werden.

Statt Schultafeln hängen in den Klassenräumen digitale Smartboards, jeder Auszubildende hat ein Notebook, statt mit herkömmlichen Unterrichtsmaterialien arbeiten die Schüler in einer cloudbasierten Lernwelt, in der sämtliche Lerninhalte völlig neu aufbereitet zur Verfügung stehen. Selbst Klassenarbeiten werden online geschrieben, abgegeben, korrigiert und zurückgegeben.

„Digitalisierung ist auch für die Caritas ein großes Thema, denn sie bietet für die soziale Arbeit viele neue Möglichkeiten“, sagte Frank Polixa, Geschäftsführer des Caritasverbandes Region Mönchengladbach und Vorstand der Caritas-Stiftung. So werden etwa in der Mönchengladbacher Hausnotrufzentrale moderne digitale Techniken eingesetzt. Im Caritaszentrum Rheydt können die Senioren demnächst mit Hilfe des Internet die Orte ihrer Kindheit virtuell besuchen. Auf die Chancen durch die Digitalisierung macht die Caritas mit ihrer Jahreskampagne „Sozial braucht digital“ aufmerksam. „Da ist es natürlich umso beeindruckender zu sehen, wie konsequent die Textilakademie ihre digitale Lernwelt verwirklicht hat“, erklärte Polixa.

Begeistert waren er und die Mitglieder des Stiftungsrates aber auch von der einzigartigen textilen Fassade der Textilakademie, dem Foyer mit einem großen Lichthof und dem „Farbturm“ von Heinz Mack vor dem Gebäude.

 


 

Caritas-Stiftung, Sparkasse und Unternehmen Heinrich Schmidt sorgten für die Finanzierung einer neuen Schulküche

Jeden Tag nutzen die Unterstufenschüler der Paul Moor-Schule ihre neue Küche. Durch den hauswirtschaftlichen Unterricht werden sie auf ein möglichst selbständiges Leben vorbereitet.

Die moderne Lehrküche ersetzt die bisherige, die sehr in die Jahre gekommen war. Die Finanzierung war ein Gemeinschaftswerk der Caritas-Stiftung Mönchengladbach (3.720 Euro), der Stadtsparkasse (2.000 Euro) und des Unternehmens Heinrich Schmidt, das die Elektrogeräte spendete. Die fertige Küche präsentierte der stellvertretende Schulleiter Jörg Frank jetzt den Ratsmitgliedern der Caritas-Stiftung sowie Mechtild Welters von der Sparkasse und dem Spender Heinz Schmidt. Die Gäste konnten sich gleich selbst überzeugen, wie gut es sich in der Küche kocht: Die Kinder hatten für sie kleine Leckereien aus Blätterteig zubereitet.

Caritas-Stiftung: neue Küche für Paul Moor-Schule

Die neue Lehrküche der Paul Moor-Schule stellte der stellvertretende Schulleiter Jörg Frank (rechts) den Vertretern der Caritas-Stiftung Mönchengladbach und den Sponsoren vor. Auf dem Foto von links: Frank Polixa, Dr. Christof Wellens, Mechtild Welters (Stadtsparkasse), Horst Wateler, Heinz Schmidt und Dr. Rita Mielke.
 

„Für uns ist die Küche ein ganz wichtiges Projekt“, sagte Frank. Rund 130 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene besuchen die Paul Moor-Schule des Caritasverbandes Region Mönchengladbach, eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. „Wir wollen die Schülerinnen und Schüler befähigen, ein möglichst selbständiges Leben zu führen. Deshalb steht neben den klassischen Unterrichtsfächern vor allem Hauswirtschaft auf dem Stundenplan“, erläuterte Frank. Die Kinder lernen, wie sie sachgerecht im Haushalt arbeiten, sich gut ernähren, Speisen zubereiten und den Haushalt führen.

Ihre Lehrküche nutzen die etwa neun bis elf Jahre alten Unterstufenschüler täglich: „Sie bereiten das Frühstück zu, übernehmen Tischdienste, räumen die Spülmaschine ein und aus, haben Kochunterricht und gestalten Feiern des Kirchenjahres, wie etwa zu Ostern oder Weihnachten“, berichtete Frank. Zehn Kinder sind in der Klasse, etwa fünf arbeiten jeweils gleichzeitig in der Küche.

 

 


 

Nach Totalschaden:Stiftung finanzierte neues Auto für Mobilen Mahlzeitendienst

"Nicht mehr zu reparieren", das war die Diagnose, nachdem vor einigen Monaten ein Auslieferungsfahrzeug des Mobilen Mahlzeitendienstes des Caritasverbandes durch einen technischen Defekt in Brand geraten war. Jetzt hat der Dienst ein neues Auto bekommen. Die Caritas-Stiftung Mönchengladbach machte es finanziell möglich.

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Rolf Königs (2.v.r.) überzeugte sich davon, dass die Caritas-Stiftung ihr Geld für das neue Auslieferungsfahrzeug des Mobilen Mahlzeitendienstes gut angelegt hat. Auf dem Foto von links: Dr. Christof Wellens, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes, Fahrer Wolfgang Jedtke, Waltraud Grusemann, Leiterin des Mobilen Mahlzeitendienstes, Rolf Königs, Vorsitzender des Stiftungsrates der Caritas-Stiftung, und Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa.
 

„Der Wagen war gerade einmal vier Jahre alt und die Versicherung erstattete den Zeitwert. So blieb eine Lücke von fast 12.000 Euro, die von der Caritas-Stiftung übernommen wurde“, erklärt Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa. Das neue Fahrzeug, ein Citroen Berlingo, verfügt über einen Ofen, damit das Essen auch heiß bei den älteren Menschen ankommt, die Kunden des Mahlzeitendienstes sind. Zudem ist ein Kühlschrank eingebaut.

Rolf Königs, Vorsitzender des Rates der Caritas-Stiftung Mönchengladbach, überzeugte sich jetzt persönlich davon, dass die Investition in das neue Fahrzeug mit dem Kennzeichen MG-CV 50 eine gute war. Das bestätigten ihm Waltraud Grusemann, die Leiterin des Mobilen Mahlzeitendienstes, und Fahrer Wolfgang Jedtke. „Der Wagen fährt sich wirklich gut – wir sind ja oft in schmalen Straßen unterwegs“, sagte er. Täglich beliefert der Mobile Mahlzeitendienst insgesamt 160 Kunden in sechs Touren. Die Menüs mit Suppe, Hauptgericht und Dessert werden in den Caritaszentren in Holt, Rheydt und Giesenkirchen frisch gekocht. Rolf Königs war begeistert von dem Konzept: „Eine tolle Sache“, sagte er.

 


Caritas-Stiftung Mönchengladbach verkleinert den Stiftungsrat

Manuela Jansen und Aloys Bushuven sind aus dem Rat der Caritas-Stiftung Mönchengladbach ausgeschieden. Rolf Königs, der Vorsitzende des Stiftungsrates, dankte ihnen in der jüngsten Sitzung für ihr Engagement in dem Gremium.

Nach einer Satzungsänderung ist der Stiftungsrat verkleinert worden. Jansens und Bushuvens Amtszeit liefen jetzt aus. Manuela Jansen ist die Leiterin des Bereichs Alter und Pflege im Caritasverband, Aloys Bushuven war bis zu seinem Ruhestand viele Jahre der Bereichsleiter für Soziales und Familie. Bushuven hatte die Arbeit der Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 2003 begleitet.

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Aus dem Rat der Caritas-Stiftung Mönchengladbach wurden Manuela Jansen und Aloys Bushuven verabschiedet. Auf dem Foto von links: Dr. Christof Wellens, Aloys Bushuven, Manuela Jansen, Rolf Königs, Ferdinand Plum, Horst Wateler und Frank Polixa.

Aus dem Rat der Caritas-Stiftung Mönchengladbach wurden Manuela Jansen und Aloys Bushuven verabschiedet. Auf dem Foto von links: Dr. Christof Wellens, Aloys Bushuven, Manuela Jansen, Rolf Königs, Ferdinand Plum, Horst Wateler und Frank Polixa.Die Caritas-Stiftung verfügt über ein Stiftungskapital von rund einer Million Euro. Als gemeinnützige und kirchliche Stiftung ist sie ein weiterer Baustein in der sozialen Arbeit des regionalen Caritasverbandes. In den letzten fünf Jahren hat sie mehrere Projekte des Verbandes mit insgesamt mehr als 70.000 Euro unterstützt. Für dieses Jahr sind weitere Maßnahmen in Höhe von rund 14.000 Euro geplant. Die Caritas-Stiftung bietet für Zustifter die Möglichkeit, Kapital im Zuge von Schenkungen, Testamenten oder Erbverträgen einzubringen.

Vorstand der Stiftung ist Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa. Dem Stiftungsrat gehören für die nächsten vier Jahre Rolf Königs, Horst Wateler, Dr. Christof Wellens, Dr. Rita Mielke und Ferdinand Plum an.


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