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Kochen in der Schublade

Caritas-Kindergarten Am Kuhbaum erhielt eine neue Küche

Mönchengladbach, 11. Dezember 2015

Selbst gekochtes Essen schmeckt den Mädchen und Jungen des heilpädagogischen Caritas-Kindergartens Am Kuhbaum am besten. Jetzt verfügt die Kita über eine neue Küche. Möglich machten das die Caritas-Stiftung Mönchengladbach und das Unternehmen Heinrich Schmidt.

Zur offiziellen Übergabe zogen sich die Kinder schicke Kochmützen an und überraschten die Besucher mit leckeren Plätzchen. Einmal in der Woche kochen die Mädchen und Jungen des heilpädagogischen Caritas-Kindergartens, dann gibt es Pfannkuchen, Gemüsepfanne oder auch Nudeln mit eigener Tomatensoße. „So erfahren sie, wie toll es schmeckt, wenn Gemüse und andere Speisen frisch zubereitet werden, statt aus der Tiefkühltruhe zu kommen“, sagt Kita-Leiterin Ulrike Sauer. Zudem lernen die insgesamt 32 Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten und Behinderungen, wie ein Lebensmittel entsteht: „Sie wissen dann, dass der Apfel, der vorher am Baum hing, jetzt im Apfelmus ist“, erklärt Sauer.

Kindergarten Am Kuhbaum neue Küche

 
 
 
 
 
Leckere Sachen können die Mädchen und Jungen des heilpädagogischen Caritas-Kindergartens Am Kuhbaum in ihrer neuen Küche kochen. Davon überzeugten sich Vertreter der Caritas-Stiftung. Auf dem Foto von rechts: Horst Wateler (Stiftungsrat), Frank Polixa (Geschäftsführer Caritasverband), Rolf Königs (Vorsitzender Stiftungsrat), Dr. Christof Wellens (Vorsitzender Caritasverband), Dorothea Remmert (Kindergarten) und Ulrike Sauer (Leiterin Kindergarten).
 

In der neuen Küche macht das Kochen noch mal so viel Spaß. Wenn man eine Schublade herauszieht, kommt ein zweiflammiges Kochfeld „auf Kinderhöhe“ zum Vorschein – ideal für die Mädchen und Jungen, die sich so nicht auf einen Hocker stellen müssen, um an den Herd zu gelangen. Der verfügt ebenso wie das Kochfeld in der Schublade über Induktionsfelder. Ein großer Fortschritt für den heilpädagogischen Kindergarten, wie Ulrike Sauer erklärt: „Sobald der Topf von der Platte genommen wird, ist sie nicht mehr heiß. Damit besteht keine Gefahr mehr, dass die Kinder sich verbrennen könnten.“ Die vorherige Küche war 25 Jahre alt.

Wie viel Spaß die Kinder mit ihrer neuen Küche haben, davon überzeugten sich der Vorstand der Caritas-Stiftung, Frank Polixa, und die Mitglieder des Stiftungsrates mit ihrem Vorsitzenden Rolf Königs an der Spitze. „Wir freuen uns, wenn die Küche dazu beiträgt, dass die Kinder im Caritas-Kindergarten optimal gefördert werden“, sagte Königs. Die Caritas-Stiftung unterstützte das Projekt mit rund 8.000 Euro, das Unternehmen Heinrich Schmidt stellte die Elektrogeräte im Wert von rund 2.600 Euro zur Verfügung.

Die Caritas-Stiftung verfügt über ein Stiftungskapital von rund einer Million Euro. Als gemeinnützige und kirchliche Stiftung ist sie ein weiterer Baustein in der sozialen Arbeit des regionalen Caritasverbandes. Seit 2012 hat sie mehrere Projekte des Verbandes mit insgesamt rund 65.000 Euro unterstützt. Bereits zuvor trug die Stiftung dazu bei, dass der Caritasverband ein Team zur palliativen Versorgung schwerstkranker Menschen aufbauen konnte. „Wir sind angetreten, Gutes zu tun, und wollen Menschen anstiften, uns weiteres Kapital zur Verfügung stellen“, betonte Rolf Königs. Dr. Christof Wellens, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes, hob das Engagement der Stiftung hervor: „Auf diese Weise kann die Caritas ihr Angebot für junge und alte Menschen in Mönchengladbach noch besser gestalten“, betonte er.

Die neue Kindergarten-Küche jedenfalls wird hervorragend angenommen. Sogar Marmelade haben die Mädchen und Jungen bereits eingekocht.

 

 

 

 

 

Caritas-Stiftung Mönchengladbach kommt voran

Privatbrauerei Bolten ist erster Stiftungsfondsgründer

Mönchengladbach, 30. März 2007.

Vor knapp vier Jahren gegründet, widmet sich die Caritas-Stiftung Mönchengladbach intensiv der Information von Stiftungs- und Spendenwilligen und präsentiert nun den „Stiftungsfonds der Privatbrauerei Bolten".

„Als Caritas-Stiftung haben wir zwei Aufgaben: Wir wollen informieren, beraten, motivieren und wir wollen natürlich Stiftungsgelder beschaffen. Die Caritas-Stiftung Mönchengladbach ist ein reines Heimatmodell. Menschen aus der Heimat helfen Menschen aus der Heimat – und das auf Dauer.“ so der Stiftungsratsvorsitzende Rolf Königs. Die Besonderheit einer Stiftung ist, dass die Stiftungsgelder angelegt werden und nur die Erträge den wohltätigen Zwecken zu Gute kommen. So bleibt das Stiftungskapital ewig erhalten und wächst mit der Zeit an.

Die Notwendigkeit eine Stiftung ins Leben zu rufen, erläutert Caritas-Verbands Geschäftsführer Otto Nieswand: „Wir leiden im Sozialwesen unter teils massiven Ausgabenkürzungen. Und dennoch sind wir pflegebedürftigen Menschen, Familien, die in Not geraten sind oder behinderten Kindern in Mönchengladbach zur Hilfe verpflichtet. Die Leistungen, die nicht finanziert werden, müssen wir durch Spenden und Stiftungsgelder aufbringen. Für uns bekommt diese Form der Unterstützung durch Privatleute oder Unternehmen einen immer größeren Stellenwert.“

Um dem wachsenden Informationsbedürfnis von Spenden- und Stiftungswilligen gerecht zu werden, veranstaltet die Caritas-Stiftung regelmäßig Informationstage und startet jetzt mit einem neuen Internetauftritt unter dem Motto „Ein Teil von mir.“

Stiftungsvorstand Hildegard Hermanns ergänzt: „Vielen Menschen ist es ein wichtiges persönliches Anliegen, Hilfe zu geben und sich für eine Sache zu engagieren. Sie geben einen Teil von sich für die Gemeinschaft. Häufig möchten sie dies sogar über das eigene Leben hinaus tun. Hierfür ist die Stiftung als Instrument hervorragend geeignet und wir als Organisation sind gut aufgestellt.“

Das Konzept überzeugt zunehmend auch Unternehmer. So wurde nun durch die Privatbrauerei Bolten der erste Stiftungsfonds ins Leben gerufen. Die Privatbrauerei Bolten will diesen nutzen, um in den nächsten Jahren verschiedene Aktivitäten der Brauerei mit dem Stiftungsfonds zu verknüpfen. „Wir kommen aus der Heimat und wir brauen für die Heimat, also passt die Idee der Stiftung gut zu uns. Dass wir diese Idee auch bereits mit einer kleinen finanziellen Summe auf den Weg bringen können, hat uns überzeugt. Wir hoffen, dass sich weitere Unternehmen aus der Region für einen Stiftungsfonds interessieren. Und dann muss man sehen, was über einen längeren Zeitraum entsteht. Viele kleinere Summen ergeben ja bekanntlich in der Addition eine Große.“ erläutert der Geschäftsführende Gesellschafter der Brauerei, Michael Hollmann.

Die Caritas-Stiftung Mönchengladbach hofft auf das Interesse weiterer Stifter, denn die Bereitschaft zum Stiften wächst bundesweit. Umfassende Informationen gibt es nun unter www.caritas-stiftung-mg.de.

 

Ansprechpartner:

Caritas-Stiftung Mönchengladbach

Albertusstrasse 36

41061 Mönchengladbach

Telefon: (0 21 61) 81 02 0   Telefax: (0 21 61) 81 02 52

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