Hilfsprojekte & Aktionen

Unterstützt Paul

Kennen Sie Paul? Wer ist eigentlich Paul? Und warum sollten Sie den unterstützen? Wieso, weshalb, warum? Also, der Reihe nach. Begeben wir uns auf die Suche.

Wenn Sie den Stadtkern von Mönchengladbach Richtung Nordpark verlassen, links abbiegen, der geschlängelten Straße folgen, noch zweimal rechts abbiegen, dann stehen Sie plötzlich, scheinbar mitten im Wald, vor einem großen gelben Gebäude. Das Haus ist nicht mehr das Neueste, aber es befindet sich in gutem Zustand. Es wirkt ein wenig wie eine überdimensionierte Villa Kunterbunt, die wir aus den Beschreibungen von Astrid Lindgren kennen. Das Gebäude ist von unendlich hohen Bäumen umgeben, die Herbstsonne durchflutet dieses Gelände und taucht die gesamte Umgebung in ein strahlendes, aber weichgezeichnetes, warmes Licht. Ein Ort an dem man sich sofort wohl und geborgen fühlt.

Es ist der Standort der Paul-Moor-Schule. Die Schule für Menschen mit einer geistigen Behinderung im Alter von 6 - 25 Jahren. Ungefähr 130 Kinder und Jugendliche haben hier ihren Schulplatz. Sie kommen jeden Morgen, werden von ihren Eltern, einem Busservice oder Taxen gebracht und verbringen ihren Schultag bis 15.30 Uhr hier.

Es ist Pause

Kurz darauf strömen Kinder aus dem Haupteingang und stürzen sich auf die Spielgeräte rund um die Schule. Klar, warum sollte das hier anders sein, als an jeder anderen Schule. Ein kleines Mädchen kommt schnurstracks auf uns zugelaufen, bleibt unmittelbar vor uns stehen und fragt ohne Umschweife mit einem umwerfenden Kinderlächeln „Was machst Du hier? Kann ich mitmachen? Schön.“ Sie heißt Frederike, ist sieben Jahre alt, lässt meine Hand fortan nicht mehr los und begleitet uns bei unserem kleinen Rundgang. Geführt werden wir von Klaus Kohn, er ist seit sieben Jahren Leiter der Paul-Moor-Schule und man spürt bei jedem Satz, dass er seinen Beruf zu einer Berufung gemacht hat – oder umgekehrt. All das hier ist  nicht einfach ein Job oder nur ein pädagogischer Auftrag, es ist mehr. Es ist eine Herzensangelegenheit.

Erst seit wenigen Minuten hier, ist für einen Außenstehenden eines auffällig, hier scheinen die Menschen, ob nun Schüler oder die Mitarbeiter des betreuenden Teams von einer besonderen Freundlichkeit, Herzlichkeit und Offenheit beseelt zu sein. Selbst die Ermahnungen in Richtung der Schüler, die hier ebenso notwendig sind, wie in jeder anderen Schule, erreichen die Schüler mit einem Hauch Gelassenheit, ohne dabei aber ihre pädagogische Verbindlichkeit zu verlieren.

Unser Wegweiser ist für einen kurzen Moment die eigene Nase. So landen wir im Keller der Paul-Moor-Schule, es riecht himmlisch lecker. Eine kleine Gruppe von Kindern backt hier unter Anleitung von Frau Jansen Brot und die ersten Weihnachtskekse, die dann später auf Basaren verkauft werden. Ein Beispiel für das pädagogische Konzept der Paul-Moor-Schule:

Kinder lernen für ein eigenes Leben.

Diese Leitlinie zieht sich wie ein roter Faden durch das Angebot der Paul-Moor-Schule: Beim Werken mit Holz oder Ton, im Sport- und Kochunterricht, beim Lesen, Schreiben, Rechen ebenso wie beim Backen, der Tierpflege und der Gartenarbeit.

In einem besonderen Raum erhält ein Schüler gerade Physiotherapie. Hier wird der Bewegungsapparat der Schüler gedehnt, gestärkt und trainiert. Jedes Kind wird hier individuell gefördert, aber auch gefordert.

Im hinteren Teil des Gebäudes treten wir nach draußen in einen kleinen Garten und stehen plötzlich vor Paul. Der hat offensichtlich schon auf uns gewartet, zumindest verrät dies sein geduldiger, milder Blick.

Paul ist ein Hängebauchschwein und wohnt seit einigen Jahren hier auf dem Gelände der Paul-Moor-Schule. Ebenso wie seine Kumpel, die Hühner, die Ponys Max und Moritz und die drei Kaninchen. Paul ist im Prinzip ranggleich zu den anderen Tieren und erfährt keine Extrabehandlung. Und dennoch schaut er einen an, als wenn er bemerkt hätte, dass er zum Symbol der Paul-Moor-Schule geworden ist – zum Aushängeschild. Wenn Hängebauchschweine sich für das Amt des Bürgermeisters bewerben könnten, Paul würde es tun und hätte gute Chancen gewählt zu werden. Er ist ein Sympathieträger und besitzt die Ausstrahlung einer wissenden, in sich ruhenden Persönlichkeit, die die Mehrheit hinter sich vereinen kann.

Jetzt wird alles klar. Unterstützt Paul. Eine Stiftungs- und Spendenaktion für die Kinder der Paul-Moor-Schule. Mit den Geldern wird zum Beispiel die notwendige Sanierung der  Sanitäranlagen der Schule, die den besonderen Anforderungen der Krankheitsbilder der Kinder gerecht werden müssen, finanziert. Solche Investitionen werden von staatlicher oder städtischer Seite nicht bezuschusst und müssen daher durch Spenden und Stiftungsgelder getragen werden.

Eine lohnenswerte Aktion, um die Zukunft der Paul-Moor-Schule und die ihr innewohnende Herzlichkeit auf Dauer zu erhalten. Und ein gutes Gefühl, dass einem Teil der behinderten Kinder aus der Region Mönchengladbach in der Paul-Moor-Schule eine wertvolle, fördernde und liebenswerte Entwicklung angeboten wird.

Deshalb, unterstützen Sie Paul durch eine Zustiftung oder eine Direktspende bei der Caritas-Stiftung Mönchengladbach. Unabhängig von der Höhe der Summe, ist es ein auf Dauer angelegtes Stück Herzlichkeit. Eine Rendite, die Ihnen keine Bank bietet.

 

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